Liebe

Aktualisiert: 4. Aug. 2021




" grenzenlos gehalten tief in den Herzen


können wir nur Liebe sein

signature writer franziska hirschi





Liebe, was für ein schönes Wort. So zärtlich, so weich, wellig. Der Boden da, als könnte man sich darauf legen, wie auf ein Bettchen anlehnen, sein.





Nur schon was Rilke dazu sagt, ist das Unsagbare in Worte gefasst. Da gibt es nichts Unaussprechliches, wovor Goethe im Faust kapituliert hat. Im Mittelalter, als sich die deutsche Literatur heranbildete und sich vom Religiösen und Heldensagenhaften emanzipierte, begann man den Unterschied zu machen in amor= geschlechtliche Liebe und caritas=religiös motivierte Nächstenliebe. Und dann war da noch der Minnesang, der die Marienlyrik ablöste, aber gleichfalls eine Erhöhung der Frau und ihre Unerreichbarkeit besang. Mitsamt allen Rittertugenden. Es gäbe noch viel zu sagen, "Was nützt ein Wort, wenn es nicht trifft?", hat der berühmte Appenzeller Germanist Stefan Sonderegger gesagt. Liebe ist wirklich so ein Wort, das trifft. Nur nicht jeden oder jede gleich, das ist vor allem bei den Österreichern mit Händen zu greifen. Stefan Zweig ist eine Bereicherung, ebenso Joseph Roth. Was aber wirklich bleibt, das ist die persönliche Erfahrung. Was noch merkwürdig ist: Im Schweizerdeutschen gibt es das Verb 'lieben' nicht, auch wenn manche es schweizerdeutsch aussprechen, bleibt es eine phonetische Zurechtmachung aus dem Hochdeutschen. (Text Pius Schmid)



Wenn du magst, schreibe mir, wo Liebe dich berührt.. von Herzen, Franziska



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