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ÜBER MICH
«einen Milchkaffee in der Hand,
mit beiden Händen fest ans Herz gedrückt -

die Füsse nackt;
in die Stille horchen 
 
Was mich berührt, in mir berühren lassen -
so fein sein, so ganz sein
wie ich bin.

Aus diesen Stillen und Momenten heraus male und schreibe ich.
Ich male drauf los, ohne Ziel, mit Farben, Flächen, Linien.
Manchmal bleibt es bei tiefen Farbfeldern, die immer mehrschichtig sind
und Zeilen tragen, manchmal entdecke ich darin eine Frau und gebe ihr
mehr Kontur, mehr Sicht und es entstehen Aktbilder.

Ich verwende häufig Acryl, arbeite aber auch viel mit reinen Farbpigmenten,
Oelkreide und Bleifstift.  Die Malerei habe ich vor gut 20 Jahren begonnen und
sie ist im Laufe der Zeit immer feiner, sanfter und erdiger geworden.
Vielleicht schafft sie es, die Betrachter ihrer eigene Stille und Tiefe, aber
auch ihrer Sinnlichkeit zu erinnern und diese Perle in den Menschen zu bewahren.
Ich wünsche es mir.










 
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